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Fortbildung: Umwelt & Entwicklung

19. – 21. März 2021

© Ulrike Eder

 

Klimagerechtigkeit

Ort: St. Ansgar-Haus, Hamburg

 

Zu den Inhalten:

Dimensionen der Klimagerechtigkeit, Auswirkungen von Klimapolitik, solidarische Lebensweise und kreative Protestformen

„Climate justice – now!“ ist eine zentrale Forderung von vornehmlich kleinen, verletzlichen Staaten sowie von Gemeinschaften in Ländern des globalen Südens; und zuletzt auch immer lautstärker von Jugendlichen der Fridays for future Bewegung auf den Straßen. Denn die Klimakrise ist vor allem eine Frage globaler Gerechtigkeit.

Klimagerechtigkeit steht als inhaltliches, politisches Konzept im Raum, das allerdings noch mit Maßnahmen und tatsächlichen Aktivitäten gefüllt werden muss. Doch wie gestaltet sich die tatsächliche Umsetzung, fünf Jahre nachdem sich auf der UN-Klimakonferenz in Paris im Jahr 2015 197 Staaten auf einen Vertrag geeinigt haben, der die globale Erwärmung auf deutlich weniger als 2 Grad begrenzen soll?  

In unserem Seminar beschäftigen wir uns mit den Ursachen, weltweiten Dimensionen und politischen Hintergründen von Klimagerechtigkeit und probieren interaktive Methoden für die pädagogische Vermittlung aus. Darüber hinaus diskutieren und suchen wir gemeinsam nach neuen Denkansätzen und wie eine „gutes Leben“ für alle Realität werden kann. Durch kreative Formen von Engagement und eigenem Protest für mehr Klimagerechtigkeit wollen wir am Ende des Seminars vom Denken ins Handeln kommen.

 

Kooperationspartner*innen an diesem Wochenende:

Infostelle Klimagerechtigkeit im Zentrum für Mission und Ökumene

Ulrike Eder, ist Diplom Biologin und seit 2002 in der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit tätig. Seit 2007 Bildungsreferentin zum Thema Klimagerechtigkeit. Zuletzt war sie Vertrauensfrau der erfolgreichen Hamburger Volksinitiative Tschüss Kohle und sitzt zusammen mit Judith Meyer-Kahrs in bundesweiten Gremien und Bündnissen u.a. im Trägerkreis des Ökumenischen Netzwerkes Klimagerechtigkeit und in der Klima-Allianz Deutschland.

Judith Meyer-Kahrs, ist Diplom-Ingenieurin und, nach Auslandaufenthalten in Zimbabwe, Jamaika und Tansania, seit 2005 als Referentin in der Infostelle Klimagerechtigkeit tätig.  Im Rahmen ihrer Tätigkeit entwickelt sie gemeinsam mit Partner*innen weltweit Klimaschutz- und Anpassungsprojekte, setzt das hausinterne Umweltmanagement um und begleitet Kirchengemeinden auf ihrem Weg zur ÖkoFairen Gemeinde. Zudem ist sie Teil des Beteiligungsgremiums Tiefstack, das den Kohleausstieg in Hamburg konstruktiv kritisch begleitet.

Mascha Metze, macht seit August 2020 ein Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) in der Infostelle Klimagerechtigkeit und engagiert sich u.A. zusammen mit Ulrike Eder bei Churches for Future.


Weitere Referent*innen:

Britta Helmshorn de Sanchez, Studienleiterin für Inklusion in Schule und Gemeinde und für Globales Lernen in der Nordkirche am PTI (Pädagogisch-Theologischen Institut der Nordkirche)

Giovanni, Aktionstrainer für kreativen Protest der attac Aktionsakademie.  Seine Lieblingsaktionsform ist Adbusting. Der Workshop verfolgt das Ziel den pickepacke-vollen Blumenstrauß der Aktionsformen kennenzulernen und Euch auf Eure Karriere als Vollzeitaktivist*in vorzubereiten.

Hannah Engelmann, aktiv in der I.L.A. („Imperiale Lebensweise und solidarische Alternativen“) – Werkstatt für globale Gerechtigkeit und im Bildungskollektiv imago organisiert.