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Eine-Welt-Preisträger

 

PREISTRÄGER 2016

Erster Preisträger 2016

Refugio – Café der Gastfreundschaft

Das „Refugio – Café der Gastfreundschaft“ ist ein Raum für Flüchtlinge außerhalb der bedrückenden Atmosphäre der Unterkünfte. Menschen tauschen sich miteinander aus, spielen zusammen, lernen die deutsche Sprache, helfen sich bei Arbeits-/Praktikums- und Wohnungssuche, schließen Freundschaften und stützen sich in Verzweiflungssituationen. Das Café der Trinitatisgemeinde in Hamburg-Harburg ist an 6 Tagen in der Woche geöffnet und hat ein vielfältiges Angebot. Die über 70 Helfenden und die Partner im Stadtteil machen dies möglich.

Zweiter Preisträger 2016

Evang. –Luth. Petrusgemeinde Schwerin

Die Petrusgemeinde in Schwerin liegt in einem sogenannten sozialen Brennpunkt. Sie verbindet ihr soziales Engagement und ihre Unterstützung des Fairen Handels mit dem Einsatz für Flüchtlinge. 19 Menschen aus Tschetschenien, Afghanistan, Ghana und dem Iran wurden seit 2013 ins Kirchenasyl aufgenommen. Durch Angebote für alle Bedürftigen wird der soziale Friede im Stadtteil bewahrt.

Dritter Preisträger 2016

Netzwerken für eine bessere Zukunft

Eine Kooperation der Partnerschaftsgruppen der Kirchengemeinden Luther-Melanchthon in Lübeck und Angaza-Igoma in Mwanza/Tansania zusammen mit der Fachhochschule Lübeck hat viele Studierende mit Menschen in Tansania in Kontakt gebracht. Gemeinsam haben sie drei Brunnen gebohrt, einen wieder instandgesetzt, Brunnenkomitees eingerichtet und Hygieneschulungen durchgeführt.

Ehrenpreise 2016

Akteurinnen und Akteure auf dem Pilgerweg für Klimagerechtigkeit

Unter dem Motto „Geht doch!“ Ökumenischer Pilgerweg für Klimagerechtigkeit haben sich viele in der Nordkirche engagiert. Wolfgang Zarth, der die gesamte Strecke von Flensburg nach Paris gelaufen ist, steht für alle Pilger, die sich auf den Weg gemacht haben. Die Kirchengemeinde Alvesloe war wie viele andere Kirchengemeinden Gastgeber für eine Nacht. Der Verband Christlicher Pfadfinder zeigte sein Organisationstalent entlang des Weges.  

 

Plastik war gestern

Die Klasse 9c der Stadtteilschule Stellingen weist mit dem Projekt „Plastik war gestern“ auf die Verunreinigung der Meere hin und ruft zur Vermeidung von Plastikmüll auf. Sie gründete eine Schülerfirma, bedruckte Stoffrucksäcke, verkauft sie zusammen mit Informationen zur Müllvermeidung. Der Erlös kommt einer indigenen Schule in Mexiko zu Gute.

 

 

PREISTRÄGER 2014

Erster Preisträger 2014

Weltladen Güstow e.V.

Der im November 2012 eröffnete Weltladen Güstrow ist ein Bildungsträger, der mit vielen Akteuren vernetzt ist und Impulse für nachhaltigen Konsum gibt. Bildungsprojekte mit Schulklassen Veranstaltungen und die Mitarbeitenden- schulungen gehören zum Aufgabenspektrum.

Zweiter Preisträger 2014

Heinrich-Heine-Schule und der Verein ELIMU

Seit mehr als 10 Jahren unterhält die Heinrich-Heine-Schule in Kiel-Heikendorf, unterstützt vom Verein ELIMU, eine Schulpartnerschaft mit der Vunjo Secondary School in Tansania. Bei Begegnungsreisen wurde eine Vielzahl verschiedener Projekte angestoßen. Darüber hinaus engagieren sich die Schülerinnen und Schüler und das Kollegium für den fairen Handel. In dem Verein ELIMU, kisuaheli für Bildung, haben sich die Schulen der Region zusammengeschlossen, um diese Partnerschaftsarbeit zu fördern und zu koordinieren.

Dritter Preisträger 2014

Jugendmigrationsdienst der Gemeindediakonie Lübeck GmbH

„Miteinander sprechen – voneinander lernen“ lautet das Motto der Gemeindediakonie Lübeck. In über 200 Sprachpartnerschaften tauschen sich Menschen mit und ohne Migrationshintergrund aus. Lotsen stehen jungen Migrantinnen und Migranten bei Alltagsproblemen zur Seite.

Ehrenpreis 2014

Ehrenamtliche der St. Pauli Kirchengemeinde, Hamburg

Nachtwachen, Frühstücks-Service, Wäschedienst und Deutschkurse, immer ein offenes Ohr oder ein gutes Wort. Dem unermüdlichen Einsatz der Ehrenamtlichen ist es zu verdanken, dass 80 sogenannte Lampedusa-Flüchtlinge von Anfang Juni bis November 2013 ein Zuhause in der St. Pauli-Kirche in Hamburg gefunden haben.

 

 

PREISTRÄGER 2012

Erster Preisträger 2012

Partnerschaft Aukrug-Sien e.V.

Die kommunale Partnerschaft der Gemeinden Sien in Burkina Faso und Aukrug erhalten den 1. Preis. Sie überzeugt durch ihre vielfältigen gemeinsam getragenen Entwicklungsprojekte, wie z. B. die Errichtung einer Tierimpfstation, die Einrichtung eines Kleinkreditfonds, der Bau eines Versammlungshauses, die gezielte Frauen- und Mädchenförderung, der Neubau von drei Schulklassen und die Förderung der Geflügelzucht.
Das bisher größte Projekt war der Bau eines Regenwasserrückhaltebeckens, um die Folgen des Klimawandels wie Versteppung und Hungersnot für das Dorf abzumildern. Durch eine große Gartenbaufläche mit fünf Brunnen in der Nähe des Rückhaltebeckens, die von allen Familien anteilig genutzt werden kann, kann sich das Dorf selbst ernähren. Die Partnerschaft wird in Aukrug und in Sien getragen durch das Engagement vieler gesellschaftlicher Gruppen und Einzelpersonen. Die Projekte sind Beispiele für eine gelungene Entwicklungszusammenarbeit.
www.aukrug-sien.com

Zweiter Preisträger 2012

Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein e.V., der Schlepper

Mit dem 2. Preis wird der Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein ausgezeichnet. Er berät Flüchtlinge und unterstützt Migrantenorganisationen und Gruppen, die sich für Flüchtlinge einsetzen. Er ergreift öffentlich Partei für Flüchtlinge und fordert eine großzügige Aufnahme von Schutzsuchenden. Der Flüchtlingsrat kämpft für eine humane Verwaltungspraxis insbesondere bei Personen, Familien und Gruppen in aufenthaltsrechtlich prekärer Situation. Die Zeitschrift der „Schlepper“ ist seine Stimme, mit der er sachlich und fachlich aufklärt. Ziel der Vereinsarbeit ist ein gesellschaftliches Klima, das sich durch Humanität, gegenseitigem Respekt und eine gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen auszeichnet.
www.frsh.de

Dritter Preisträger 2012

Njonuo Fe Mo – Frauenwege in Togo e.V.

Der 3. Preis geht an den Verein „Frauenwege in Togo“. Er fördert die schulische und berufliche Ausbildung von Mädchen und Frauen in dem Dorf Togokome in Togo. Vor Ort konnte eine Hühnerfarm gebaut werden, um die Existenz der Frauen zu sichern. Mädchen, die Waisen oder Halbwaisen sind wird der Schulbesuch ermöglicht. Ein weiteres Anliegen ist es, den interkulturellen Austausch und das interkulturelle Lernen zwischen westafrikanischen und deutschen Frauen hier bei uns zu fördern. Dies geschieht bereits im Rahmen der Vereinsarbeit. Sechs Mitglieder haben einen Migrationshintergrund.
www.frauenwege-in-togo.de

Ehrenpreis 2012

Tansania Arbeitskreis – Partnerschaft mit der Ulanga-Kilombero Diözese

Die Ulanga–Kilombero Diözese ist Partner von vier Kirchengemeinden in Hamburg-Langenhorn. Im Rahmen der 23-jährigen Partnerschaft gab es viele Begegnungen und mehrere gemeinsame Projekte. Heute können 300 Kinder in drei Vorschulen unterrichtet werden. Sie erhalten eine gute Vorbildung für ihren weiteren Schulweg. Die Einrichtungen und ihre Lehrkräfte werden vom Tansania Arbeitskreis begleitet und unterstützt.

 

 

PREISTRÄGER 2010

Erster Preisträger 2010

1. Politischer Kirchentag in Plön

Die vier ehrenamtlichen Initiatoren des 1. Politischen Kirchentages in Plön (Nils Fritzel, Heike Förster, Klaus-Reiner Martin und Marlies Stolzenberg) erhalten den 1. Preis. Anlässlich des internationalen Weltwirtschaftssymposiums in Plön im September 2009 hat der 1. Politische Kirchentag am gleichen Ort und zur gleichen Zeit stattgefunden. Drei Tage lang wurden die Konsequenzen der Globalisierung in den Blick genommen. Es fanden u.a. eine Podiumsdiskussion, eine weltliche Kanzelrede, eine Ausstellung, eine große Tafel auf dem Plöner Marktplatz unter dem Motto "Es ist genug für alle da" und zahlreiche Workshops statt. 200 Menschen diskutierten mit Fachleuten über Klimawandel, Finanzkrise und wichtige Zukunftsfragen.
www.politischer-kirchentag-ploen.de

Zweiter Preisträger 2010

Forum zum Austausch zwischen den Kulturen der Staatlichen Gewerbeschule G6 in Hamburg

Das Forum zum Austausch zwischen den Kulturen erhält den 2. Preis. Es unterstützt interkulturellen Austausch über das Handwerk. Schülerinnen und Schüler der Hamburger Gewerbeschule für Maler- und Lackierer, Tischler, Raumausstatter und Textilberufe (G6) haben durch das Forum die Chance, andere Kulturen kennen zu lernen. Dies geschieht über die Verankerung des globalen Lernens im Berufsschulunterricht und durch Reisen verschiedener Schülergruppen nach Mosambik. Zusammen mit den Partnerschulen werden dort gemeinsam entwickelte Arbeitsprojekte durchgeführt wie z.B. der Bau eines Hobels, das Schneidern von Schuluniformen, das Reparieren von Schulmöbeln oder wie bei der letzten Reise: der Bau eines multifunktionales Spielgerätes.
www.gsechs-forum.de

Dritter Preisträger 2010

Kopernikus Gymnasium in Bargteheide

Der 3. Preis geht an das Kopernikus Gymnasium in Bargteheide. Gemeinsam mit Schülern und Lehrern der tansanischen Partnerschule haben die Schülerinnen Lisa Haen und Johanna Lienhöft und die Sekretärin Ursula Brandt eine Baumpflanzaktion an den Hängen des Mount Meru im Norden Tansanias durchgeführt. Das auf Nachhaltigkeit angelegte Projekt veränderte das Umweltbewusstsein aller Beteiligten. Die Partnerschaft zwischen den Schulen konnte 2008 zehnjähriges Bestehen feiern. Dieses Projekt war eines der zahlreichen Aktivitäten, die es zwischen den Schulen gibt.
www.kgbe.de

1. Ehrenpreis 2010

Homöopathen ohne Grenzen e.V.

Die Homöopathen ohne Grenzen bilden Menschen im Gesundheitswesen in klassischer Homöopathie aus.
www.hom-og.de

2. Ehrenpreis 2010

Kulturbrücke Hamburg

Projekt "Switch"

Die Kulturbrücke Hamburg organisiert das Projekt "Switch". Es ermöglicht interkulturelle Begegnung hier bei uns. Vier Kinder aus vier verschiedenen Kulturen lernen gegenseitig ihre Familien und ihren Alltag kennen. Sie kochen gemeinsam, spielen und musizieren. Jedes Kind schreibt ein Tagebuch, in dem es über seine "Weltreise" in Hamburg berichtet.
www.switchdeutschland.de

 

 

PREISTRÄGER 2008

Erster Preisträger 2008

PinnebergPietermaritzburgPartnership, Südafrika-Partnerschaftskomitee des Kirchenkreises Pinneberg

Projekt: "A taxi to life"

Im Rahmen der seit 20 Jahren bestehenden Partnerschaft des Kirchenkreises Pinneberg mit lutherischen Gemeinden in Pietermaritzburg/Südafrika stand die gemeinsam geplante und durchgeführte Erarbeitung eines Musicals im Mittelpunkt der diesjährigen Begegnung. Jugendliche aus den südafrikanischen Gemeinden und aus Gemeinden des Kirchenkreises Pinneberg haben innerhalb von drei Wochen ein anspruchsvolles Musicalprojekt umgesetzt. Das Musical wurde mit großem Erfolg zwei Mal aufgeführt. Die Kirchenkreispartnerschaft hat auf diese Weise sehr viel Aufmerksamkeit erhalten.

Artikel zu dem Projekt "A taxi to life"

Zweiter Preisträger 2008

Büro für Kultur- und Medienprojekte, Hamburg

Projekt: KinderKulturKarawane

Kinder- und Jugendkulturgruppen aus Afrika, Asien und Lateinamerika treten hier im Rahmen kleiner Tourneen auf. Themen wie Armut, Gewalt, AIDS, Kinderarbeit, Straßenkinder, Kinderrechte werden mit hoher künstlerischer Qualität auf die Bühne gebracht. Vor allem für junge Menschen erzeugt die Begegnung mit der KinderKulturKarawane ein "Aha-Erlebnis", wenn sie statt der "armen Straßenkinder" selbstbewusste junge Menschen auf der Bühne sehen, die phantastisch tanzen oder mitreißend rappen können.

www.kinderkulturkarawane.de

Dritter Preisträger 2008

Runder Tisch Blankenese

Hilfe für Flüchtlinge - ... sich stark machen für ein tolerantes Miteinander

Die über 20 Mitarbeitende machen regelmäßig Angebote für die Bewohner/innen in der Flüchtlingsunterkunft in Blankenese. Besonders die Situation der Flüchtlingskinder ist ihnen ein Anliegen. Der Runde Tisch schafft es durch die unterschiedlichsten Veranstaltungen direkte Hilfsmaßnahmen und politische Arbeit zu vereinen. Er tritt an die Öffentlichkeit, um sowohl vor Ort ein besseres Verständnis für die Situation der Flüchtlinge zu bewirken, als auch um sich politisch für Menschenrechte einzusetzen.

"Runder Tisch - Blankenese" im Internet

1. Ehrenpreis 2008

Eine Welt für Alle e.V., Weltladen und Solidaritätsarbeit, Norderstedt

Der Eine Welt Laden, das "Fachgeschäft des Fairen Handels" in Norderstedt bildet die Grundlage für die entwicklungspolitischen Aktivitäten des Vereins. Neben der Weltladenarbeit werden Kulturveranstaltungen, entwicklungspolitische Aktionen und Ausstellungen organisiert. Der Verein ist mit seinen 65 Mitgliedern anerkannter "Kulturträger" der Stadt Norderstedt und sehr gut mit vielen Einrichtungen der Stadt vernetzt. Seit kurzem gibt es eine Filiale, einen FairTradePoint, in einer Norderstedter Schule.

www.eine-welt-norderstedt.de

2. Ehrenpreis 2008

"Faire Tafel-Runde" der Kampagne "Hamburg 2007 mal fair"

Acht prominente Damen und Herren aus Gesellschaft, Wissenschaft, Kultur und Sport setzen sich für den Fairen Handel ein. Als "Edle von Hamburgs Fairer Tafel-Runde" unterstützen sie "Hamburg 2007mal fair", ein Hamburger Aktionsbündnis, das am Beispiel ausgewählter Produkte das öffentliche Bewusstsein für mehr soziale Gerechtigkeit und für den Fairen Handel in der Hansestadt fördern will. Die Mitglieder der "Tafelrunde" unterstützen die Aktionen mit ihrem Namen und ihrer Person.

 

 

PREISTRÄGER 2006

Erster Preisträger 2006

Hamburger Schülerfirma FairChoc

FairChoc – dieser Name steht für fair gehandelte Schokolade. Schülerinnen und Schüler der zehnten und elften Klasse am Gymnasium Altona haben so ihre Firma genannt, die inzwischen sogar internationale Handelsbeziehungen hat: mit einer Kakaokooperative in der Dominikanischen Republik.
Vor gut zweieinhalb Jahren hat das Unternehmen begonnen, angeregt und begleitet von „Weitblick“, der Arbeitsstelle für Frieden und Gerechtigkeit an der Christianskirche in Hamburg-Ottensen. Die Schülerinnen und Schüler haben sich mit fairem Handel, mit Anbau und Verarbeitung von Kakao und mit den Lebensbedingungen der Menschen in den Anbauländern auseinander gesetzt. Aber nicht nur theoretisch – sie haben die Kooperative CONACADO in der Dominikanischen Republik sogar selbst besucht und bei Kakaobauern und ihren Familien gelebt. Anschließend waren Schüler aus der Dominikanischen Republik zum Gegenbesuch in Hamburg.
FairChoc wird nun, zusammen mit einer Schülerfirma aus Bremen, einen fair gehandelten Schokoriegel auf den deutschen Markt bringen: mit Kakao aus der CONACADO-Kooperative.

Interview mit den Mitarbeitern der Schülerfirma „Fair Choc“
www.fairchoc.de

Zweiter Preisträger 2006

Medizinische Beratungsstelle für Flüchtlinge und Migrantinnen und Migranten in Hamburg

Über die Reform des Gesundheitswesens wird viel diskutiert in Deutschland. Dabei gerät schnell in Vergessenheit, dass es schon jetzt Menschen gibt, die von der medizinischen Versorgung praktisch ausgeschlossen sind: Flüchtlinge, Migrantinnen und Migranten mit ungesichertem Aufenthaltsstatus, ohne Papiere, ohne Krankenversicherung.
In Hamburg steht für diese Menschen die Medizinische Beratungsstelle zur Verfügung. Sie verweist die Flüchtlinge an ein Netzwerk von Ärzten und Ärztinnen, Hebammen und Dolmetschern, die alle ehrenamtlich tätig sind. Außerdem macht die Beratungsstelle bei Veranstaltungen und Tagungen auf die Lage kranker Flüchtlinge und Migranten aufmerksam und sucht Lösungen, auch gemeinsam mit staatlichen Stellen. Seit elf Jahren leisten die Ehrenamtlichen fachlich hervorragende Arbeit. Sie verbinden ihren Einsatz für das Recht auf Gesundheit mit politischen, gesellschaftlichen und ethischen Fragen.

www.medibuero-hamburg.org

Dritter Preisträger 2006

Internetprojekt „daara.de“ aus dem Info-Zentrum Eine Welt in Lübeck

Viel zu oft liegen Schätze ungenutzt im Verborgenen, weil keiner von ihnen weiß. Es gibt keine Schatzkarte und keinen Wegweiser. Das ist auch beim globalen Lernen so.
In Lübeck gibt es deshalb die Internetseite www.daara.de. Das Info-Zentrum Eine Welt hat dort Expertenwissen gebündelt: von Initiativen, Kirchengemeinden, Vereinen und Einzelpersonen. Andere können nun leicht darauf zugreifen: Kindertagesstätten, Schulen und weitere Bildungseinrichtungen finden auf der Internetseite Ansprechpersonen und Lernorte. So kommt die entwicklungsbezogene Bildungsarbeit voran.

www.daara.de

Ehrenpreis 2006

Die himmlischen Kicker

Im Team der Himmlischen Kicker spielen Pastoren und kirchliche Mitarbeiter, zeitweise unterstützt durch Freunde aus dem ökumenischen Netzwerk. Die Mannschaft stürmt und dribbelt für die entwicklungspolitische Arbeit. Denn der Erlös der Benefizspiele geht an Brot für die Welt. Ohne Abzug übrigens, weil sich alle Mitglieder ehrenamtlich engagieren und zum Beispiel ihre Fahrtkosten zu den Spielen in Hamburg und Schleswig-Holstein selbst tragen.
Spielerisch leisten die Himmlischen Kicker qualifizierte Öffentlichkeitsarbeit in Sachen Entwicklungspolitik – sowohl an den Spielorten selbst als auch durch zahlreiche Medienberichte. Und sie machen damit neue Zielgruppen auf weltweite Ungerechtigkeit aufmerksam.
In diesem Jahr fällt das 20jährige Bestehen der Himmlischen Kicker zusammen mit der Fußballweltmeisterschaft in Deutschland.

Preisträger der vergangenen Jahre

Dr. Michael Otto

Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft e.V.

Aktion Bundesschluss Nordelbien

Nepal-Team der Michaelis Kirchengemeinde Neugraben

Schülerinnen und Schüler der gewerblichen beruflichen Schulen der Stadt Flensburg

Schulcafé des Bildungswerkes der Werkstatt 3

Diakonische Basisgemeinschaft Brot und Rosen<

Peace Brigades International, Internationale Friedensbrigaden Deutscher Zweig e.V.

Initiative "Hamburger Teppichkonferenz"

Eine Welt Netzwerk Hamburg e.V.

UNESCO-Gruppe des Schulzentrums Am Heimgarten, Ahrensburg und Klasse 9c der Schule Hegholt, Hamburg-Bramfeld

Arbeitsgruppe Hafen „Dritte Welt“, Hamburg

Tansaniagruppe der Ev.-Luth. Kirchengemeinde Heikendorf

Artefact e.V. Zentrum für Angepasste Technik und Internationale Entwicklungszusammenarbeit

Frau Christa Brandt

Gesamtschule Blankenese

„Interkulturelle Begegnungsstätte“ im Haus der Kulturen in Lübeck

Umweltverein Nutzmüll e.V.

Norddeutscher Förderkreis der ökumenischen Entwicklungsgenossenschaft Oikocredit

Klaus und Christine Jähn

„Einzelvormundschaften für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge“ des

Flüchtlingsrates Schleswig Holstein e.V.

Jugendgruppe UBUNTU der Evangelischen Jugendarbeit Wilhelmsburg

Deutsch-Tansanische Partnerschaft e