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Veranstaltungen

10.04.-10.07.2017 - Ringvorlesung

Internationale Beziehungen der Kirchen

Historische, theologische, aktuelle Aspekte

Als ca. 150 christliche Kirchen sich 1948 in Amsterdam zum Ökumenischen Rat der Kirchen (ÖRK) zusammenschlossen, war dies der vorläufige Höhepunkt eines jahrzehntelangen Prozesses, dem nun auf anderer Ebene weitere Entwicklungen folgten. Inzwischen hat der ÖRK ca. 350 Mitgliedskirchen und hat zugleich aufgrund anderer Dynamiken Bedeutung eingebüßt. Dadurch, dass die Kirchen im ÖRK kooperieren und ihre Beziehungen intensivieren konnten, haben sich verschiedene Arbeitszweige herauskristallisiert: z.B. Verständigung über die Lehre, über das gemeinsame Zeugnis, über sozialethische Aktivitäten, über theologische Ausbildung.
In unserer Vorlesung soll es neben der Berücksichtigung von historischen und theologischen Aspekten der ökumenischen Bewegung um die Thematik der Entwicklungszusammenarbeit und die Auswirkungen der Globalisierung auf die kirchlichen Beziehungen gehen. Auch wollen wir darüber nachdenken, was das Erstarken des pfingstlerischen Christentums für die organisierte Ökumene bedeutet und in welcher Weise die Bedingungen neuer Vernetzungsformen und neue thematische Schwerpunkte der internationalen Zusammenarbeit sich auch auf die Beziehungsgestaltung der Kirchen auswirken.
In der Vorlesung werden neben ausgewiesenen Expert_innen aus dem deutschsprachigen Raum auch Vertreter der südlichen Kontinente zu Wort kommen.

Zeit: montags von 18 bis 20 Uhr

Ort: Raum C, Hauptgebäude der Universität Hamburg, Edmund-Siemers-Allee 1

Koordination: Prof. Dr. Ulrich Dehn (UHH, Fachbereich Evangelische Theologie), Dr. Mirjam Freytag (Beauftragte für Kirchlichen Entwicklungsdienst, Zentrum für Mission und Ökumene)

Veranstalter: Universität Hamburg, Fakultät der Geisteswissenschaften, Kirchlicher Entwicklungsdienst der Nordkirche

Download: Flyer


26.06.2017
Christoph Dehn (Vorstandsmitglied der Kindernothilfe, Duisburg): “Vom Verblassen der Barmherzigkeit“ – Vom Übergang von der ‚needs based‘ zur Rechte-basierten Entwicklungsarbeit

03.07.2017
Dr. Michael Biehl (Grundsatzreferent im Evangelischen Missionswerk in Deutschland, Hamburg): Unversöhnliche Verschiedenheit? Schmerzpunkte der Ökumene heute

10.07.2017
Dr. Giovanni Maltese (Universität Heidelberg): Wohlstandsevangelium, soziale Gerechtigkeit und Pentekostalismus in den Philippinen

24.06. - 07.07.2017 - Kirchliches Bündnis zum G20-Gipfel

Debt20: Entwicklung braucht Entschuldung – jetzt!

Speakers-Tour durch Schleswig-Holstein

Ein Tourenbus reist durch Schleswig-Holstein zum G20-Gipfel nach Hamburg. An Bord: Vertreterinnen und Vertreter der Kampagne „Debt20: Entwicklung braucht Entschuldung – jetzt!“.
Sie weisen auf Gefahren für ihre Länder durch neue Schuldenkrisen hin und fordern: Die deutsche G20-Präsidentschaft muss die Debt20-Stimmen hören! Geplant sind u. a. Straßenaktionen und öffentliche Diskussionsveranstaltungen.

Datum: Sa, 24. Juni bis Fr, 7. Juli

Orte: 24.06. Breklum, 25.06. Osterrönfeld, 26.06. Flensburg, 27.06. Heide, 03.07. Eutin, 04.07. Kiel, 04.07. Neumünster, 05.07. Pinneberg/Halstenbek, 07.07. Hamburg


Die „Stimmen“ der Debt20: Mauricio Díaz Burdett (Honduras), Dr. Eufrigina dos Reis (Mosambik)

Veranstalter: Ökumenische Arbeitsstellen der Kirchenkreise der Nordkirche und erlassjahr.de.
 Ermöglicht wird die Tour vom Kirchlichen Entwicklungsdienst der Nordkirche, dem Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein sowie der Ökumenischen Arbeitsstelle Altholstein.

Nähere Informationen zu der Speakers-Tour sowie über weitere Veranstaltungen zum G20-Gipfel erhalten Sie in unserer Broschüre oder auf global-gerecht-gestalten.de.

26.06.2017 - Kirchliches Bündnis zum G20-Gipfel

Aktionen + Akteure: Wer protestiert anlässlich des G20-Gipfels?

Der G 20-Gipfel steht bevor. Zehntausende wollen demonstrieren und Straßen blockieren, globale Ungerechtigkeit anprangern und Pressefreiheit anmahnen. Es finden zahlreiche Veranstaltungen und Aktionen statt.

Trump, Putin und Erdogan kennt jeder, aber wer verbirgt sich hinter den massenhaften Aktionen zivilen Ungehorsams, der Protestwelle oder der Demonstration für Grenzenlose Solidarität statt G20? Wer organisiert den Alternativgipfel oder den ökumenischen Gottesdienst? Wer steht hinter dem Bündnis „Hamburg zeigt Haltung“?
Wir wollen Ihnen einen Überblick verschaffen über die wichtigsten Aktionen und Akteure. Wir fragen:

  • Was kritisieren sie an dem Gipfel, 
den G 20 und deren Politik? 

  • Was stellen sie an inhaltlichen 
Positionen und Forderungen dagegen? 

  • Warum haben sie sich für ihre 
Protest- oder Veranstaltungsformen entschieden? 


Aufs Podium eingeladen sind Vertreterinnen und Vertreter großer Bündnisse, die Veranstaltungen, Aktionen und Demonstrationen in der Protestwoche vom 2. bis 8. Juli verantworten:
Christoph Bautz campact
 - für die G 20 Protestwelle am 2. Juli
Jana Mattert Gemeingut in BürgerInnenhand
 - für den Alternativgipfel am 5./6. Juli
Christoph Kleine Interventionistische Linke
 - für die Aktionen zivilen Ungehorsams am 7. Juli
Jan van Aken Die Linke
 - für die Demonstration „Grenzenlose Solidarität statt G 20“ am 8. Juli
Dr. Mirjam Freytag KED - für das Kirchliches Bündnis zum
 G 20-Gipfel und den Ökumenischen Gottesdienst am 8. Juli
N.N. (angefragt) - für die Demonstration von „Hamburg zeigt Haltung“ am 8. Juli

Datum: Mo, 26. Juni, 19 Uhr

Ort: St. Pauli Kirche, Pinnasberg 80, 20359 Hamburg

Moderation: Burkhard Plemper (Soziologe, Filmemacher und Journalist)

Veranstalter: Ev.-Luth. Kirchenkreis Hamburg-Ost

Kooperationspartner:
 Kirchlicher Entwicklungsdienst
der Nordkirche, Ev.-Luth. Kirchenkreis Hamburg-West/Südholstein

Anmeldung: nicht erforderlich

Flyer: Download

Mehr Informationen über die Veranstaltungen zum G20-Gipfel erhalten Sie in unserer Broschüre oder auf global-gerecht-gestalten.de.

06.07.2017 - Kirchliches Bündnis zum G20-Gipfel

Klima retten und Ernährung sichern – geht das mit G20?

Gipfel für globale Solidarität: Podium 6

Klimaschutz und Ernährung im globalen Norden und Süden sind eng miteinander verstrickt. Die Folgen der Klima-Ungerechtigkeit bedrohen akut die Lebensgrundlagen von Millionen Menschen. Verstärkt werden diese Krisen von einer ungerechten Handelspolitik, die insbesondere von den führenden Ländern der G20 ausgeht. Großkonzerne wie Bayer Monsanto dominieren den Agrarsektor weltweit und zerstören die lokale Landwirtschaft. Ernährungssouveränität als Gegenentwurf zur industrialisierten und exportorientierten Landwirtschaft gewinnt für immer mehr Menschen an Dringlichkeit. Wie kann eine globale Entwicklung aussehen, die das ressourcenintensive, wachstumsfixierte Modell der Industrieländer überwindet und ökologisch nachhaltig ist?

Datum: Do, 06. Juli, 10 bis 12 Uhr

Ort: Kampnagel, Jarrestraße 20, 22303 Hamburg

Mit: Dr. Imme Scholz (Deutsches Institut für Entwicklungspolitik),  Dr. Klaus Seitz (VENRO, Brot für die Welt), Johanna Böse-Hartje (Milchbäuerin, 
Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft), Frank Ademba (Kleinbauernnetzwerk MVIWATA, 
Tansania), Mariann Bassey (Friends of the Earth, Nigeria), Kumi Naidoo (Aktivist, ehem. Greenpeace International)

Veranstalter: Brot für die Welt/Diakonisches Werk Hamburg, Agrarkoordination, Arbeitsgemeinschaft Bäuerliche Landwirtschaft, attac, Greenpeace, Heinrich Böll Stiftung, Kirchlicher Entwicklungsdienst der Nordkirche, Misereor

Mehr Informationen über die Veranstaltungen zum G20-Gipfel erhalten Sie in unserer Broschüre oder auf global-gerecht-gestalten.de.

Zum weiteren Programm des Alternativgipfels am 5./6. Juli siehe: solidarity-summit.org

08.07.2017 - Kirchliches Bündnis zum G20-Gipfel

Ökumenischer Gottesdienst zu G20

Im gemeinsamen Singen, Beten und Hören auf Gottes Wort setzen wir ein Zeichen für eine gerechtere Welt: für die Chance auf Bildung, für die Unterstützung
 von Geflüchteten, für ein faires Verfahren zur Lösung von Schuldenkrisen, für eine gerechte Verteilung der Ressourcen. Dazu lädt die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Hamburg (ACKH) ein: Viele engagierte Frauen und Männer christlicher Kirchen, von Diensten und Werken der Nordkirche sowie der Kampagne erlassjahr.de haben diesen Gottesdienst gemeinsam vorbereitet. Der Gospelchor aus St. Georg Borgfelde unter Leitung von Folarin Omishade, ein Bläserchor unter Leitung von Landesposaunenwart Daniel Rau und Landeskirchenmusikdirektor Hans-Jürgen Wulf an der Orgel werden den Gottesdienst musikalisch mitgestalten.
Im Anschluss, gegen 12 Uhr, hören wir Grußworte
 u. a. von Katharina Fegebank (Hamburgs Zweite Bürgermeisterin), Dr. Klaus Schilder (Misereor) und Dr. Klaus Seitz (Brot für die Welt). Vertreterinnen und Vertreter aus lokalen und internationalen Initiativen machen Mut zum konkreten Handeln. Dieses Bühnenprogramm wird musikalisch begleitet. Zudem wird ein Mittagsimbiss angeboten.

Datum: Sa, 08. Juli, 10.30 Uhr

Ort: Hauptkirche St. Katharinen, Katharinenkirchhof 1, 20457 Hamburg

Predigtimpulse: Dr. Agnes Abuom
 (Anglikanische Kirche von Kenia, Vorsitzende des Zentralausschusses des Ökumenischen Rates der Kirchen), Charles Jason Gordon (
Bischof der Katholischen Kirche von Barbados, Speaker im Rahmen von Debt20 und erlassjahr.de)


Liturgische Gestaltung:  u.a. Uwe Onnen
 (Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Hamburg), Kirsten Fehrs
 (Bischöfin im Sprengel Hamburg-Lübeck der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland), Dr. Stefan Heße
 (Erzbischof im Erzbistum Hamburg ), Dr. Ulrike Murmann (Hauptpastorin an St. Katharinen) 


Veranstalter: Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen Hamburg (ACK), Kirchlicher Entwicklungsdienst der Nordkirche

Mehr Informationen über die Veranstaltungen zum G20-Gipfel erhalten Sie in unserer Broschüre oder auf global-gerecht-gestalten.de.